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Kiezacker – Neuköllner Nachbarschaftsakademie (for English version please scroll down)

Der Kiez ist der Kiez – das Dorf in der Stadt, in Berlin, um genau zu sein. Wir zelebrieren den Kiez und wollen neue Verbindungen und Gemeinschaften schaffen durch den Austausch von Wissen. Denn wir alle haben besondere Fähigkeiten und Erfahrungen, die mit anderen geteilt werden können und an denen alle Beteiligten wachsen können.

Somit sehen wir den Kiez im metaphorischen Sinne als einen fruchtbaren Ackerboden, in den alle etwas reingeben können; ein Boden, auf dem Neues wächst und deren Früchte von allen geernet werden können.

Inspiriert von anderen Lerninitiativen wie der Trade School, der Public School und Bürgeruni sind hier alle Leute aus dem Kiez herzlichst dazu eingeladen ihr Wissen mit anderen zu teilen. Die Teilnahme an einem Kurs verpflichtet nicht auch selbst zu unterrichten – frei nach dem Sprichwort “what comes around goes around” soll jeder geben was er kann. Irgendwann kommt alles zurück. Wir freuen uns auf euch.

Wie?

Schreib uns einfach hier eine Nachricht wenn du einen Kurs unterrichten möchtest und wir besprechen dann alles weitere. Desweiteren können Kurse auf unserer Facebook-Seite vorgeschlagen und öffentlich diskutiert werden, um einen passenden Termin und Kursleiter zu finden.

Wo?

Wir haben Kooperationen mit mehreren Locations: Raum B jeden ersten Donnerstag im Monat, und Refugio jeden dritten Donnerstag Abend des Monats. Wir verstehen diese Räume als “safe spaces” in denen alle Minderheiten und Mehrheiten willkommen sind und Diskriminierung und Rassismus nichts zu suchen haben. Wir freuen uns über Vorschläge für andere Orte, auch draußen in der freien Natur, auf der Straße oder im Park!

Was?

Kurse können praktisch, philosophisch, theoretisch, nerdig, wissenschaftlich, poetisch, künstlerisch, alltäglich, und vielviel mehr sein – von Nähworkshops, Yogaübungen, Sauerkrautstampfen, Türkisch kochen, dystopischen Filmdiskussionen über philosophischen Abhandlungen über Deleuze und Guattari darf alles mit dabei sein. Je größer die Vielfalt desto bunter die Gemeinschaft und desto größer wird der Horizont. Wir freuen uns sehr wenn die Kurse für Anfänger und Neulinge zugänglich gestaltet werden und bemühen uns um eine deutsch-internationale Übersetzung.

Warum nochmal?

Klar, man kann sich auch einfach bei der Volkshochschule einschreiben oder bei Großmutter in Lehre gehen wenn man stricken oder arabisch kochen lernen will. Uns geht es jedoch um mehr als nur konkretes Wissen: es geht um neue Verbindungen zwischen Menschen im Kiez, mit denen man normalerweise vielleicht nicht zusammentreffen würde. Es geht um die unsichtbaren Gesichter und Geschichten, die jeder Kiez in sich trägt und die man sonst nie kennenlernen würde. Wir wollen neue Gemeinschaften, Räume und Möglichkeiten schaffen, die sich verselbstständigen und den Kiez für jedermann lebenswerter und bunter machen.

Hinzu kommt die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten einfach mal zu benennen und sie mit anderen zu teilen – ohne Pädagogik-Diplom und ohne Geld. Das kann ziemlich beflügelnd sein und macht Spaß. Denn jeder kann unterrichten, auch als Amateur.

Wieso für umme?

Wir wollen neue Gedanken zum Verständnis von Arbeit und Entlohnung anstoßen. Wie oben erwähnt, glauben wir ganz hippieresk an die Kraft des Universums, dass alles irgendwann zu einem zurückkommt. Es geht hierbei nicht ums Ehrenamt, auch nicht um Freiwilligentum, sondern ganz einfach um das Potential von Gemeinschaft. Dieses lässt sich nicht in Gold aufwiegen.

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Kiezacker – Neukölln’s Neighbourhood Academy

The ‘Kiez’ is the ‘Kiez’ – the village in the city, a neighbourhood in Berlin to be exact. Celebrating the value that is embedded in the Kiez, we hope to establish new connections and communities through the sharing of knowledge. We all have unique skills and experiences that, when shared, can help each other learn and grow. Thus, we can view the Kiez in a metaphorical sense as a fertile soil, in which all can contribute and give freely; the ground that gives rise to new growth and fruits that can be harvested by all.

Kiezacker takes inspiration from other learning initiatives like Trade School, The Public School, and Bürgeruni (citizen university) where all people from the ‘Kiez’, or neighbourhood, are warmly invited to share their knowledge with others. By participating in a course you are in no way obligated to also teach; but, rather it is to be based on the notion that ‘what goes around comes around’. In this each person is encouraged to give and share what they can with the idea that eventually it all all comes back – not so dissimilar to couchsurfing!

How?

Simply write us a message here if you would like to teach a course and we can discuss the details! Furthermore, class proposals can be posted on our Facebook-page for public discussion to find a suitable time and facilitator. 

Where?

We are collaborating with a number of locations; currently, Raum B every first Thursday of the month, and Refugio every third Thursday evening of the month. We see this spaces as safe places in which all minorities and majorities are welcome and discrimination or racism has no place. Feel free to suggest other locations, also outside on the street or in a park would be possible!

What?

Courses could be practical, philosophical, theoretical, nerdy, scientific, poetic, artistic, everyday – the possibilities are endless! From small workshops, yoga classes, Sauerkraut pounding, Turkish cooking, dystopian film discussions, through to philosophical discussions about Deleuze and Guattari – it is all welcome! The greater the diversity, the more colouful the community and the more exciting the horizons! We are eager to see courses for beginners and novices that are envisaged and made accessible for both locals and newcomers.

Why?

Sure, you can easily enrol in adult learning programs, or learn to knit or cook from your grandmother.  We are, however, interested in more than these specific exchanges of knowledge; it is about facilitating connections between people who might otherwise not meet. It is about the invisible faces and stories belonging to each neighborhood whom and of you would never, otherwise, know. We want new communities, to create space and possibilities so they themselves can make their neighborhood, both, diverse and inclusive of everyone!

Additionally, it allows the possibility for people to identify and share their skills and abilities with others, without the support of a pedagogical diploma and money. This can be quite inspiring and fun! And, everyone can teach – even amateurs!

What for? 

We want to encourage new thoughts and ideas about work and exchange. As mentioned above, we like to believe in the power of the universe…call us hippies if you must :)…that in time all things come into balance. It is not a case of volunteering, nor simply taking without consideration, but rather about the potential of community! Like this, no one is left in debt.